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Der neueste Benutzer ist Koji.
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Titel: käffigbau
Poster: stinker Verfasst: 20/1/2012, 07:47
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Titel: käffigbau
Poster: stinker Verfasst: 20/1/2012, 07:45
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Titel: käffigbau
Poster: stinker Verfasst: 20/1/2012, 07:41
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Titel: käffigbau
Poster: stinker Verfasst: 20/1/2012, 07:38
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Titel: käffigbau
Poster: stinker Verfasst: 20/1/2012, 07:35
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| Krankheiten |
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Grundsätzliches |
Frettchen sind Meister darin, Krankheiten (auch schwerwiegende)
sehr lange zu verstecken. Bemerkt man dann doch irgendwann,
dass es seinem Tier nicht gut geht, liegt meist schon
ein größeres Problem vor.
Daher ist es wichtig einen Tierarzt zur Hand zu haben,
der sich mit den Fellknäulen auch wirklich auskennt.
Dabei muss man wohl oft etwas suchen und oftmals auch
nachbohren, aber hat man ihn erst gefunden, befindet
man sich in guten Händen. Unsere "Tierarztliste"
kann Ihnen eventuell auch behilflich sein einen Frettchenerfahrenen
TA in Ihrer Nähe zu finden. |
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Ranz und Kastration |
Die Kastration dient nicht nur der Vermeidung von unerwünschtem
Nachwuchs. Die erste Ranz beginnt üblicherweise im nächsten
Frühjahr nach der Geburt. Allerdings kommt es bei Wohnungsfrettchen
durch die fehlenden Jahreszeiten oft vor, dass sie bereits
im Jan/Feb ranzig werden. Rüden können kastriert werden,
sobald die Hoden gut sichtbar sind, bei Fähen gehen
die Meinungen auseinander.
Man kann bereits vor Beginn der Ranz kastrieren oder
aber im frühen Stadium dieser. Aber oftmals weigern
sich Tierärzte ranzige Fähen zu kastrieren. Ein guter
TA kann dies aber ohne Probleme. Nach der Kastration
bedarf der Rüde keiner besonderen Behandlung. Sobald
er aus der Narkose wieder voll da ist, kann er rumtollen
und normal fressen. Die Fähe sollte sich etwa schonen,
sie kann ein wenig schmerzhaft sein, aber auch das sollte
sich bald legen.
Die Kastration des Rüden:
Beim Rüden ist nur ein kleiner Eingriff notwendig. Die
Hodensäcke werden aufgeschnitten und die Hoden stumpf
auspräpariert. Dann wird eine Ligatur über die Samenstränge
gelegt; sitzt diese richtig, werden die Hoden abgetrennt.
Manche TAs vernähen diese kleine Wunde mit einem Stich,
was aber eigentlich nicht notwendig ist, da sich der
kleine Hautschnitt binnen weniger Stunden bereits verschließt.
Gelegentlich kommt es vor, dass ein oder beide Hoden
nicht in den Hodensack abgegangen sind und in der Bauchhöhle
oder dem Leistenkanal verbleiben. Dies nennt man Hodenhochstand.
Der / die nicht abgegangen Hoden müssen allerdings auch
entfernt werden, da sie durch die zu hohen Temperaturen
im Körper entarten können.
Die Kastration der Fähe:
Die Kastra der Fähe ist ein größerer Eingriff, da eine
Bauchhöhlen-OP vorgenommen werden muss. Dabei eröffnet
der TA die Bauchhöhle an der "Linea alba"
in mehreren Schichten. Dann werden mittels OP-Hacken
die Eileiter herausgeholt und abgebunden. Sitzt die
Ligatur, werden die Eileiter abgetrennt. Hier muss größte
Sorgfalt auf eine gut sitzende Ligatur gelegt werden,
da es sonst zu Blutungen in den Bauchraum kommen kann.
Die Gebärmutter wird nur in besonderen Fällen entfernt,
wie z. B. bei einer Gebärmutterentzündung. Dann wird
die Fähe schichtweise wieder vernäht. Die OP-Narbe ist
meist 1 - 3 cm lang. Nach etwa 7 bis 10 Tagen werden
die Fäden gezogen.
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Kastration |
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Impfungen |
Durch vorbeugende Impfungen lassen sich oftmals tödlich verlaufende
Krankheiten wie Tollwut oder Staube unterbinden. Diese Krankheiten
sind hochgradig ansteckend und haben schon ganze Frettchenbestände
dahingerafft. Deshalb ist es äußerst wichtig, einen intakten
Impfschutz zu besitzen. Bis vor kurzem hat man bei Frettchen
den Hundeimpfstoff (SLHPT) verwendet. Dieser darf nun aber
nicht mehr genommen werden, da seit Oktober 2006 ein Impfstoff
speziell für Frettchen auf den Markt gebracht wurde. Dieser
ist von der Firma IDT und heißt Febrivac DIST. Wurden die
Frettchen bereits mit dem Hundeimpftstoff geimpft, kann man
bei der nächsten Impfung auf den für Frettchen zurückgreifen.
Die erste Impfung bekommen Frettchenwelpen mit 8 – 10 Wochen,
dies ist die Staupeimpfung. Impft man mit 8 Wochen, muss innerhalb
von 4 Wochen eine sog. Boosterung gemacht werden, um den vollen
Impfschutz zu gewährleisten. Ab der 10. Woche genügt dabei
dann eine Impfung. Mit etwa 12 Wochen impft man gegen Tollwut,
hier reicht in diesem Alter ebenfalls eine Impfung. Adulte
Tiere werden ebenfalls nur einmal geimpft. Dieser Impfschutz
muss jedes Jahr aufgefrischt werden um den vollen Schutz zu
bieten. Für die Tollwutimpfung gibt es verschiedene Firmen.
Hierbei wird man aber vom TA beraten. |
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Impfung |
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Parasiten |
Die wohl bekanntesten Ekto- (äußerlichen)
parasiten sind Flöhe. Man bemerkt diese oft erst wenn sich
das Frettchen häufiger kratzt. Im Fell findet sich dann neben
den Flöhen selbst, die man oft gar nicht sieht, der Flohkot.
Diese winzigen schwarzbraunen Krümel hat man dann auch in
den Schlafplätzen der Tiere. Mittlerweile gibt es unzählige
Präparate gegen die unliebsamen Mitbewohner, die beim Ta erhältlich
und schnell wirksam sind. Aber auch Milben oder Haarlinge
können starken Juckreiz verursachen. Milben verursachen orange/braunen
Schorf auf der Haut, der meist im Nackenbereich zu finden
ist. Haarlinge erkennt man an den Eiern, die an den Haarspitzen
kleben. Bei der genauen Bestimmung hilft aber auch immer der
TA, welcher dann auch das geeignete Mittel gegen die Quälgeister
hat.
Ein weiterer Parasit, aber diesmal endokrin, also innerlich,
sind Würmer. Viele Halter verabreichen ihren Frettchen in
regelmäßigen Abständen Wurmkuren und wissen gar nicht, dass
diese Behandlung eher schädlich als nützlich ist, da sie den
Organismus des Tieres stark belasten. Gerade Welpen haben
mit viel zu oft verabreichten Kuren große Probleme. Denn Frettchen
neigen nicht zu Würmern, was aus dem extrem kurzen Verdauungstrakt
herrührt. Eine Wurmkur sollte nur bei positivem Befund erfolgen.
Wenn man sicher gehen will, dass die Frettchen wurmfrei sind,
kann man eine Kotprobe beim TA untersuchen lassen und dann
ggf. handeln. |
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Ein Floh |
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Durchfall und Kotveränderung |
Ob durch Parasiten oder Streß (z.B.
durch einen Halterwechsel) – Durchfall ist keine Lapalie,
wenn er längerfristig ist. Die Tiere können schnell dehydrieren
(austrocknen), was sich dann auf die Nieren niederschlagen
kann. Deshalb sollte unbedingt ein TA aufgesucht werden, der
diesen dann behandelt. Als erste Hilfe- Maßnahme kann Karottenbrei
oder Heilerde angeboten werden. Schleimig grüner Kot deutet
darauf hin, dass die Nahrung nicht verdaut wurde. Dies ist
oft bei der Gabe von Obst und Gemüse zu beobachten. Aber auch
hier kann es andere Ursachen geben. Gehen Kotveränderungen
mit Gewichtsabnahme einher, kann ein Kotausnutzungstest durchgeführt
werden. Dieser verrät in wie weit Nährstoffe aufgenommen werden
und ob hier eine Störung vorliegt. |
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Frettchenkot |
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Erkältungskrankheiten |
Der Mensch kann sein Frettchen – und umgekehrt – mit einer
Erkältung anstecken. Deshalb sollte man bei Beschwerden lieber
nicht allzu engen Kontakt mit dem Frettchen pflegen, bis man
wieder genesen ist. |
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Weitere Krankheiten |
Alle möglichen Krankheiten hier aufzuführen und zu beschreiben,
würde den Rahmen sprengen, daher bitten wir um Verständnis,
wenn iSie zu einer bestimmten Krankheit hier nichts finden
konnten. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an unser Forum
oder an einen TA. |
| Text verfasst von Portia (Moderatorin im Forum) |
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