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Titel: Ich beim Schafkopfen
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Titel: Ich beim Schafkopfen
Poster: oodaughteroo Verfasst: 12/1/2010, 08:41
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Titel: Rotlichtfrettchen04
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Titel: Rotlichtfrettchen03
Poster: bikeraper Verfasst: 12/1/2010, 07:13
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Titel: Rotlichtfrettchen02
Poster: bikeraper Verfasst: 12/1/2010, 07:13
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| Frettchenkunde |
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Das Frettchen - Mustela putorius furo |
Ganz witzig ist die Herleitung
des lateinischen Namens. Im deutschen hieße das Frettchen,
wenn man es wortwörtlich aus dem Latein ableitet, so
viel wie stinkender Mäuse tötender Dieb. Es setzt sich
aus Mustela also Mader/ Mäusedieb; putorius bzw putoris
was Geruch/Gestank bedeutet und Furo bzw furis für Dieb
zusammen.
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Albino
Frettchen |
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Physische Daten unseres Mäusekillers |
Das Raubtiergebiss des Frettchens
umfasst 34 Zähne. Die ersten Zähne brechen beim Welpen
mit etwa 10-15 Tagen durch, ein erneuter Zahnwechsel
erfolgt mit etwa 7 Wochen und dauert einige Wochen an.
Mit etwa 15 Wochen sollte dann das entgültige Gebiss
vorhanden sein.
Die Kopf / Rumpflänge beträgt etwa 30 - 35 cm bei der
Fähe; 38 - 42 cm beim Rüden. Für die Rute fallen noch
einmal etwa 7,5 bis 10 cm an, abhängig vom Geschlecht.
Die oftmals deutlich kleineren und schlankeren Fähen
bringen je nach Jahreszeit zwischen 450 und 1000 gr
auf die Waage. Die größeren Rüden wiegen zwischen 800
und 2000 gr, wobei unkastrierte Jungrüden im ersten
Winter auch schon mal bis zu 2500 gr wiegen können.
Nach der Kastration geht dieses Gewicht allerdings wieder
zurück. Allerdings sind dies nur Richtwerte. Wie bei
uns Menschen gibt es auch große Fähen und zierliche
Rüden. Sollte ein Frettchen nicht in dieses Raster fallen,
ansonsten aber gesund sein, besteht kein Grund zur Sorge.
Das Gewicht des Frettchens unterliegt Schwankungen,
die durch die Jahreszeiten herrühren. Im Herbst fangen
sie an, sich einen natürlichen winterspeck anzulegen,
der dann etwa 30 % des späteren Gesamtgewichtes ausmacht.
In Innenhaltung lebende Tiere nehmen oft nicht ganz
so viel Winterspeck zu wie Frettchen, die draußen gehalten
werden. Dieser Winterspeck geht zum Frühjahr hin wieder
verloren. Oftmals machen sich dann die Halter Gedanken,
ob etwas mit ihrem Tier nicht stimmen könnte, doch dies
ist ein völlig natürlicher Vorgang, der sich Jahr für
Jahr wiederholt.
Das Frettchen verschläft etwa 16 - 18 Stundes des Tages.
Dabei fallen die Aktivitätszeiten weder nur auf den
Tag noch auf die Nacht. Frettchen sind dann wach, wenn
sie wach sein möchten. Und wenn sie nachts um 03.00
Uhr Lust haben mit einem besonders geräuschvollen Klingelball
zu spielen, werden sie dies auch gewiss tun. Allerdings
passen sich viele Frettchen dem Tagesrhythmus ihrer
Halter an. So verschlafen sie z.B. den Arbeitstzeitraum
ihres Menschen und werden wach, sobald dieser den Schlüssel
in die Haustür steckt. Nach einigen Stunden des ausgelassenen
Spiels gehen sie wieder in ihr gemütliches Bettchen
zurück und schlafen weiter den Schlaf der Gerechten.
Augen wie ein Adler hat das Frettchen nicht. Sie sehen
eher schlecht auf große Entfernungen und auch die Fähigkeit,
Farben zu erkennen, ist eher beschränkt. Dafür besitzen
sie einen deutlich besseren Geruchssinn. Ebenso ist
ihr Hörvermögen exzellent. Versucht man am am anderen
Ende der Wohung heimlich eine Tüte Chips zu öffnen,
stehen die Kobolde innerhalb weniger Sekunden Gewehr
bei Fuss.
Das Frettchen besitzt seitlich des Afters Analdrüsen.
Diese sondern bei jedem Kot lassen ein klein wenig Sekret
ab. Aber auch als Kommunikationsmittel sind diese Drüsen
enorm wichtig. Bei großer Erregung, z.B. in einem Kampf
mit einem anderen Frettchen, können sog. Stinkbomben
fallen. Diese sollen dem Gegenüber klar machen, dass
dem Frettchen die Situation zu viel wird und es Angst
hat. Aber auch bei Entspannung oder wenn sich das Frettchen
erschrickt, drüsen sie ab. Die Analdrüsen zu entfernen
ist in Deutschland verboten. Im Ausland allerdings wird
dies leider noch oft gemacht. Fehlen dem Frettchen diese
Drüsen, geht auch ein großer Teil der Kommunkationsmöglichkeiten
verloren und es kann zu Problemen unter den Frettchen,
vorallem bei Vergesellschaftungen, kommen.
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Das Gebiss |
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Hybriden |
Dieser Begriff beschreibt in der
Frettchenszene einen Mischling aus Iltis und Frettchen.
Der größte Teil dieser Hybriden entsteht, wenn eine
ranzige Frettchenfähe ausbüchst und sich mit einem Iltis
vergnügt. Kehrt die Fähe zurück zu ihrem Besitzer und
bekommt ihre Jungen, wundern sich diese oftmals über
die übermäßig scheuen und bissigen Welpen. Jegliche
Erziehungsversuche scheitern.
Frettchenhybriden haben ein schweres Los gezogen. In
der ersten Generation, in der wie oben beschrieben,
ein Elternteil Iltis ist, schlägt der Wildtiercharackter
voll durch. Diese Tiere sind menschenscheu, bissig und
sehr streßanfällig. Sie sind wesentlich geschicktere
Kletterer, überwinden Höhen von bis zu 1,5 m spielend
und sind unheimlich klug. Doch auch die folgenden Generationen
bekommen noch viel Iltisblut mit. Von Hybridenhaltern
weiß ich, dass sich die Haltung dieser Mischlinge als
äußerst schwierig für beide Parteien gestaltet.
Sie suchen sich meist eine Bezugsperson aus, die sie
akzeptieren und selbst dann ist man weit von der normalen
Mensch/Tier-Beziehung entfernt. Allerdings muss man
dazu sagen, dass bei solchen Beschreibungen viele Leute
an ihr Frettchen denken und meinen einen Hybi daheim
zu haben. Dies ist aber wirklich nur in den seltensten
Fällen so. Auch meinen einige Menschen in ihrem sehr
dunklen Iltisfrettchen eindeutig einen Hybriden zu haben.
Dabei gibt es keinerlei äußerliche Erkennungsmerkmale,
die einen Iltisnachfahren eindeutig bestimmen. Leider
gibt es auch heute noch Züchter, die sich durch Einkreuzung
wilder Iltisse in die Zuchtlinien, mehr Vitalität, Widerstandskraft
und eine höhere Krankheitsresistenz versprechen.
D iese Zuchtversuche gehen leider immer zu Lasten der
Tiere. Hybriden sind keine geeigneten Wohungstiere,
gerade die erste Generation würde permanentem Streß
unterstehen und auf Dauer das Tier krank machen. Allerdings
würden sie allein in derNatur ebenso wenig überleben
können. Dafür sind doch noch zu wenige Wildtiergene
vorhanden. Außerdem würde es der Iltispopulaton schaden.
In diesem Fall sollte man ein geeignetes Außengehege
bauen, dass so naturnah wie möglich gestaltet wird.
Hybridenhaltung ist allerdings meldepflichtig, denn
diese Tiere fallen unter das Wildtierschutzgesetz. |
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Ein Iltis |
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| Text verfasst von Portia (Moderatorin im Forum) |
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